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Plotmaschine – meine erste Erfahrung

Damit es bei den Kalenderaktionen etwas einheitlich zugeht, habe ich 12 zufällig Plots zusammengestellt. Ihr könnt sie hier downloaden. Allerdings stelle ich fest, dass die Umsetzung sich schwierig gestaltet. Die erste Plotmaschine gibt vor, dass sich Nora und Julian in Königs Wusterhausen treffen und zwar im Jahr 1960. Das fand ich total spannend, denn ich wusste bis dato nichts über die Geschichte des Ortes. Problematisch wurde es bereits bei der Herkunft der beiden Protas, obwohl die Mauer gab es damals ja noch nicht. Trotzdem – Grenzposten und die Spaltung zwischen Ost- und Westberlin spielte eine Rolle und Bürger aus Starnberg (wo Nora herkommen sollte) haben sich vermutlich nicht gerade in einem ostdeutschen 8000-Seelenkaff eingemietet. Nun gut, das hab ich gelöst. Der Treffpunkt sollte eine Obdachlosenunterkunft sein (übrigens ist dies auch im Februar wieder zufällig der Treffpunkt, wenn auch in einem anderen Ort und zu einer anderen Zeit). In der DDR gab es offiziell gar keine Obdachlosenunterkünfte und selbst die Bahnhofsmissionen waren 1956 verboten worden. Auch da hab ich was drum herum gebastelt… Morgen geht der komplette Text hier online, lasst Euch überraschen! Es ist ein Plot mit offenen Ende – vielleicht schreibe ich das ja irgendwann noch weiter.

Was ich allerdings gelernt hab: Excel wirft halt wirklich Zufälle raus, die schwierig sind. Die Liste der Orte ist sehr lang, die der Treffpunkte natürlich bedeutend kürzer. Daher kommen bestimmte Orte wie Marktplatz oder eben die Obdachlosenunterkunft relativ oft vor und seltene Ortsnamen (von Orten die vermutlich kaum Jemand kennt) sind keine Ausnahme. Vielleicht sollte ich da noch bissel dran basteln?

Andererseits: Die Plotmaschine soll ja nur inspirieren und das hat sie bei mir zumindest getan. Allein die Auseinandersetzung mit dem Jahr 1960 in der DDR und in Starnberg fand ich spannend.

In der ARD Mediathek hab ich dies hief gefunden, was mir sehr geholfen hat. Die erwähnten Musiker kannte ich teilweise sogar noch, weil meine Eltern solche Musik hörten. Mir hat die Bearbeitung der Plotmaschine Spaß gemacht und ich werde sie sicher auch mal wieder zur Hand nehmen, wenn ich keine Ideen habe. Die Muss-Angaben ändere ich kurzerhand in Kann…

Da ich aber in diesem Jahr neben den kleineren Projekten (Crimetime Aktionen hier und die Bächleromanzen) schon so viel vorhabe, werde ich die Plotmaschinen vermutlich nur sporadisch bearbeiten oder maximal eine Grundidee entwerfen.

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